Alexander Bagus
Würzburg, 6. Dezember 2012

JuLis für weiteren Ausbau der Ehrenamtskarte

Unterfranken längst nicht vollständig abgedeckt

Die Jungen Liberalen (JuLis) Unterfranken sind erfreut, dass auch im Landkreis Kitzingen die Ehrenamtskarte eingeführt wird.

„Hier schließt sich im wahrsten Sinne des Wortes ein weißer Fleck auf der Landkarte. Schon die Nachbarlandkreise Würzburg, Schweinfurt, Bamberg und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim haben sich für die Ehrenamtskarte entschieden“, lässt die JuLi-Bezirksvorsitzende Laura Wamprecht vernehmen und ergänzt: „Unterfranken ist  somit hinsichtlich der der Verfügbarkeit der Ehrenamtskarte mit an der Spitze in Bayern.“

Doch für Wamprecht ist das noch nicht genug: „Noch immer gibt es mit Miltenberg, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld drei Landkreise, in denen die Ehrenamtskarte nicht eingeführt wurde. Hier bleibt es ganz offensichtlich bei den Sonntagsreden der kommunalen Vertreter, in denen sie ehrenamtliches Engagement hochhalten.“

Die JuLi-Bezirksvorsitzende appelliert an die Kreis- und Landräte, sich für die Einführung der Ehrenamtskarte in ihrem Landkreis einzusetzen. „Unterfranken, gerade die ländlichen Regionen benötigen die Ehrenamtskarte. Sie ist nämlich weit mehr als nur ein kleiner geldwerter Vorteil: Sie ist die Anerkennung unentgeltlichen bürgerlichen Engagements für unsere Gesellschaft, egal in welchem Verein und in welcher Nische man tätig ist“, so die Würzburger Studentin.

„Die Ehrenamtskarte soll das Ehrenamt nicht bewerben, sondern den Einsatz für die Mitmenschen belohnen. Damit wird auch die Region gestärkt, da ehrenamtliches Engagement auch die Verwurzelung vor Ort kennzeichnet. Führen Sie sie also ein, für ihren Landkreis, für Unterfranken als attraktive, lebenswerte und menschennahe Region!“, schließt Wamprecht.