Würzburg, 26. März 2012

„Kitt zwischen oben und unten“

Bezirksverband Unterfranken gegründet: Rechtsanwalt Markus Krebs (Würzburg) neuer Vorsitzender: „Mittelstand eine liberale politische Stimme geben“.

WÜRZBURG (24.03.12) – Markus Krebs ist erster Bezirksvorsitzender des Liberaler Mittelstandes (VLM) in Unterfranken. Der 37-jährige Würzburger Rechtsanwalt wurde von den Mitgliedern einstimmig an die Spitze der FDP-Vorfeldorganisation gewählt. „Wir wollen dem Mittelstand eine liberale politische Stimme geben“, sagte Markus Krebs bei der Gründungsversammlung am Samstag im Hotel Greifensteiner Hof in Würzburg.

Der neue VLM-Bezirksvorsitzende Markus Krebs will den Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen, weiter vorantreiben. Ziel sei es, in den Kreisen Unterfrankens Untergliederungen aufzubauen, so der neue Bezirksvorsitzende. Markus Krebs ist seit 2004 FDP-Mitglied und seit 2006 des Liberalen Mittelstandes. Seit April 2011 ist er Partner der Rechtsanwalts-, Wirtschaftsprüfer- und Steuerberater-Kanzlei DECENIA.

Als sein Stellvertreter wurde der 54-jährige Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Erhard Stadtmüller (Bad Mergentheim) gewählt. Als Schriftführerin fungiert die 34-jährige Bankangestellte Sandra Krebs. Als Beisitzer amtieren der Aschaffenburger FDP-Landtagsabgeordnete Karsten Klein und der Zahnarzt Jörg Barth aus Erlenbach (Lkr. Miltenberg).

Kitt zwischen oben und unten

Der Mittelstand ist nach Ansicht des FDP-Bezirksvorsitzenden Joachim Spatz, MdB, eine wichtige Säule für eine freiheitliche Gesellschaft. Die liberale Idee wirke Polarisierungstendenzen entgegen. "Der Mittelstand ist der Kitt zwischen oben und unten in der Gesellschaft." Eine Mittelstandspartei garantiere die soziale Durchlässigkeit. Durch den Gedanken der Leistungsgerechtigkeit sei der soziale Aufstieg garantiert, so Spatz. Der Liberale Mittelstand als politische Vorfeldorganisation der Partei sorge dafür, PS auf die Straße zu bringen, so der FDP-Bundestagsabgeordnete, also die Politik zu den Menschen.

„Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat“, sagte die bayerische Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt). Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation stehe die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertrete aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen, so Herzner-Tomei. Nach Niederbayern, Mittel- und Oberfranken ist Unterfranken erst der vierte von sieben Regierungsbezirken in Bayern mit eigener Regionalgliederung. Oberbayern, Schwaben und die Oberpfalz sollen noch 2012 gegründet werden. Mehr Gewicht bekommen die Mittelständler durch ein Antragsrecht auf den FDP-Landtagsparteitagen. Die Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei ist bereits im Landesvorstand kooptiert.

Über den Liberalen Mittelstand

Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.