Schweinfurt, 6. April 2016

Steueroasen vs. Steuerwüsten

Die Jungen Liberalen Unterfranken lehnen im Kontext der Diskussion um sog. „Briefkastenfirmen” pauschale Verurteilungen solcher offshore Geschäfte ab.

Statt populistische Scheinlösungen gegen Steuervermeidung zu propagieren, sind die Ursachen anzugehen. Hierzu sollen in Deutschland die Steuern auf Unternehmensgewinne und Kapitalerträge gesenkt werden, des Weiteren muss der Aufwand der Steuerlastermittlung für Unternehmen und Bürger massiv reduziert werden.

Die JuLis Unterfranken setzen sich zudem dafür ein, dass es auch weiterhin legal möglich sein muss Geschäfte abzuwickeln, entsprechende Möglichkeiten sollten auch in Deutschland zum Schutz von Persönlichkeits- und Eigentumsrechten gegeben werden

Begründung:

Es ist nicht möglich und auch nicht wünschenswert alle Finanztransaktionen weltweit zu überwachen. Nur durch ein niedriges, einfaches und gerechtes Steuersystem können wir Unternehmen anhalten in D Steuern zu zahlen. Legale Steuervermeidung ist moralisch nicht verwerflich, sondern für Unternehmen im Sinne der Anteilseigner Pflicht. Die einzige Möglichkeit dies zu unterbinden besteht durch Senkung der betreffenden Steuern.

Sophie Bott, Max Bruder